Die Hilfsexpedition "help for self-help" Austria wird von Zell/See aus (über Italien, Frankreich, Spanien u. Marokko) am 8. April 2006/03. Nov. 2007 nach Mauretanien starten. Die Aufgaben, Ziele und das offizielle Tagebuch der Expedition könnt Ihr unter www.afrikahilfe.at lesen. Dieses Logbuch ist für meine persönlichen Eindrücke, Empfindungen und Erlebnisse gedacht. Je nach Verfügbarkeit eines Internetzugangs werde ich den Blog aktualisieren.

Sonntag, November 25, 2007

Fortsetzung folgt...

Es ist erstaunlich was ein kleiner (aber verschworener) Haufen imstande ist auf die Beine zu stellen.Bin Stolz ein Mitglied dieser Gruppe zu sein!
Ich habe diesen Blog bewusst eher von der humorigen Sichtweise geschrieben.
Um die wirkliche Arbeit von uns zu verfolgen bitte ich euch die Offizielle-Homepage
und den Multimedia-Vortrag von Tom zu besuchen.
Auf das nächste Projekt freue ich mich schon.
Fortsetzung folgt...

Samstag, November 24, 2007

Casablanca


Wir haben in Casablaca einen Aufenthalt von über 8 Stunden.
Es war eine gute Idee die Stadt zu besichtigen, statt im Flughafen zu warten.
Es ist kalt!!!
Im Flughafen treffen wir Jasamin wieder. Vollzählig geht die Reise weiter...
einchecken,... Flug,...Fluhafen Zürich,...Autofahrt(Siegi:Flug Wien),...ankunft Zell am See...
Es ist Saukalt!!!
Es geht wieder los mit dem verarbeiten...

Freitag, November 23, 2007

Dakar-Nouakchott


Wir gehn noch einkaufen und bereiten uns auf die Heimreise vor.
In Nouakchott werden wir von Hans abgeholt.Die Stadt kommt uns im Vergleich zur Dakar wie ein Dorf vor.
Sylvie hat für die Gruppe Kekse und Mangoeis vorbereitet.
Die beiden nehmen uns immer wieder mit sehr viel Liebe und Gastfreudschaft auf (ich freu mich schon auf ein Wiedersehen in Österreich)!
Nach ein paar Stunden brechen wir wieder auf....Flughafen Nouakchott,...einchecken,...Flug,...Flughafen Casablanca,...

Donnerstag, November 22, 2007

Dakar



Unsere Touristenrundfahrt geht munter weiter.
Wir besuchen:
Lac rose ist ein rosa farbener (wegen die Cyanobakterien)und salzhaltiger See.
Die Sklaveninsel Gorée ist die wichtigste Touristenattraktion in Senegal.
Die Insel ist wegen der grausamen Geschichte der Sklaverei bekannt.
Der traurige Höhepunkt ist aber, dass das Geldbörserl von Chris gfladert wurde (noch mit einem blauen Auge davon gekommen: Reisepass ist da)

Mittwoch, November 21, 2007

Safari



Unterwegs zurück Richtung Dakar machen wir eine Safarifahrt in einem Reservat.
Das Relaxen war schön, aber das ist schon mehr nach meinem Geschmack.
Abenteuerlich ist die Begegnung (keine 10m von uns entfernt)zu Fuß mit die Nashörnern, ein mulmiges Gefühl, als wenn wir mit einem Fadenkreuz auf der Strin herum laufen würden.Affen, Antilopen, Giraffen, Krokodile,... AFRIKA Pur!!

Dienstag, November 20, 2007

Urlaub!




Karin hat ihren Notreisepass und wir alle verbringen die nächsten 2 Tage mit Baden, Relaxen und Essen.

Montag, November 19, 2007

Keimfreies Wasser fuer das Kinderspital!



Wir montieren die Anlage im afrikanischen Tempo, nehmen sie in Betrieb (alles funktioniert!!!), geben eine kurze Einschulung und uebergeben sie schliesslich. Ab jetzt ist unser wohlverdienter Urlaub angesagt. Wir geniessen das karibische Flair:
http://www.tamalodge.com/
Welch krasse Gegensaetze! Wir koennen es gar nicht glauben. Die letzte Woche zogen wir durch den Busch und hier liegen wir am weissen Sandstrand!

Sonntag, November 18, 2007

Nouakchott -> Dakar -> Mbour!




Im Gegensatz zu Nouakchott ist Dakar eine wirkliche Stadt. Schon wieder kommt es mir vor, als waere ich in Indien. Nicht nur Gebaeude, Strassen, Baeume, ... erinnern mich an Delhi sondern auch die indischen Tata-Busse. Allerdings sind hier die Menschen dunkler und groesser (riesig!). Wir uebernachten in Dakar und teilen uns in 2 Gruppen: Touristen und Wassertechniker. Die Touristengruppe sieht sich Dakar an und regelt das Reisepass-Problem. Wir, die Wassertechniker, sind auf das schlimmste gefasst, da wir uns wieder auf den Busch einstellen. Als wir ankommen ist unsere Verwunderung doch sehr gross: Wir sind ploetzlich auf "Jamaika" gelandet. Reggae Musik, Palmenstrand, Rasta, ... lassen uns staunen (jah, Man).
Wir treffen uns mit Albert Pantle (ein Strafrichter aus Deutschland, der sich hier fuer arme Kinder engagiert) und dem Kinderarzt Adama Diop (ein mauretanischer Arzt), die uns durch das in Bau in befindliche Kinderkrankenhaus fuehren.
Weitere Infos unter http://www.senegalkrankenhaus.de/
Wir sind froh, die gespendeten Krankenbetten, medizinische Geraete im Krankenhaus wieder zu erkennen.

Samstag, November 17, 2007

Mission erfolgreich abgeschlossen!


In Summe haben wir ca 2.000 Patienten, in 8 Doerfern, medizinisch behandelt und versorgt. Mit der anderen Gruppe tauschen wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse aus, die uns zum Teil sehr trauig stimmten. Endlich mal wieder nach hause telefonieren, meinen Blog updaten und kultivieren. Wir haben allerdings nicht viel Zeit und bereiten uns auf das zweite Projekt (UV-Anlage fuer ein Kinderspital in Senegal) vor. Bis auf Jasamin, die nach Marokko fliegt, wollen wir uns auf den Weg nach Dakar machen. Dann wirds krass, denn Karin vermisst ihren Reisepass. Spass beiseite, das gehoert wohl zu den schlimmsten Dingen, die einem im Ausland widerfahren koennen. Letztlich geht alles gut und wir landen vollstaendig (zu neunt) sowie mit der UV-Anlage im Gepaeck, ohne groessere Probleme, in der Hauptstadt von Senegal.

Freitag, November 16, 2007

Buben, Sandkiste, Auto ... (wir Maenner sind primitiv aber gluecklich :-)


Wir stehen frueh auf, um den Sonnenaufgang in den Duenen zu erleben. Abenteuerlicher wirds jedoch mit Benzingeruch: Mit Gelaendewagen brausen wir ueber die Duenen ... a Fetzengaudi! Wir packen zusammen und brechen nach Nouakchott auf.

Donnerstag, November 15, 2007

Happy Birthday Siegei!


Schon um 7 uhr morgens warten die ersten Patienten vor der Schule. Trotz des grossen Andrangs koennen wir alle behandeln und gegen Mittag zusammenpacken. Unterwegs in Richtung Nouakchott treffen wir die "Weichei" Gruppe, die froh ist, wieder in der Stadt uebernachten zu koennen. Wir, "de Hoatn" wollen die letzte Nacht in den Duenen, unter Sternehimmel verbringen. Auf dem Weg zu einem geeigneten Naechtigungsplatz und kurz vor Sonnenuntergang ueberraschen wir Siegi mit Kuchen und Kerze. Des Mandl ist voellig von den Socken, freut sich tierrisch (denn eigentlich wollte er diesen Tag sang und klanglos verstreichen lassen ... aber nicht mit mir :-) und schwaermt, dass er diesen Tag wohl nie vergessen wird! Selbst gemachte Thunfischsandwiches und "bestellte" Sternschnuppen runden diesen wunderbare Feier ab.

Mittwoch, November 14, 2007

Camp Heimweh




Ich vermisse meine Kids und meinen Schatz, so geht es uns allen. Aber es hilft nichts: Wir muessen unsere Mission fortsetzen. Siegi wurde es zu bunt und wechselte vom Security-, ins Kinderanimationsteam (do hod a kan chef :-). Der Mann hat saemtliche Dorfkinder am Hals, die er mit Spielen, Singen, Polonese und etwas Schulunterricht beschaeftigt, damit wir in Ruhe die Behandlungen durchfuehren koennen. Tom hat wie immer die wartenden Patienten im Griff. Jasamin, Abdulai und Christian kuemmern sich um Frauen und Kinder, Isabella, Hans und ich um Maenner:
Nachdem bei manchen Maennern eine Aerztin nicht Hand anlegen darf, messe ich den Blutdruck, Blutzucker, gebe Spritzen, ...

Dienstag, November 13, 2007

Das Chaos geht weiter!


Nach der anstrengenden Arbeit sind wir physisch wie psychisch etwas angeschlagen, aber das gute Abendessen von Abdulai, das Zusammensein und jede Menge Lachen macht unser Erlebtes leichter verdaubar.
Heute haben wir einige schwerere Krankheitsfaelle zu verdauen gehabt, unter anderem jener eines kleinen Maedchens, deren Zeh von einem Schlangenbiss so stark verletzt war, dass er eigentlich amputiert haette werde muessen (siehe Eintrag unter www.afrikahilfe.at). All das hat uns alle mit den Traenen kaempfen lassen.
Wir lassen das eine Chaos hinter uns, um in das naechste aufzubrechen.

Montag, November 12, 2007

We are in the Bush! :-)


Gestern wurden wir in der Dorfschule von einer Menge neugieriger Kinder, der Schuldirektorin und Dorffunktionaeren (scheiss Buerokratie :-) willkommen geheissen. Danach war schluss mit lustig! Kein Reisegepaeck, viele Gram-Grams (das sind teuflische, stachelige, kleine samen die so am Boden liegen und auf die man freilich staendig autritt, gefolgt von einem "Auuuuhhh") und Plumpsklo (hygienisch aber einwandfrei, da von Hans und ADRA errichtet) waren erst der Anfang. In der Schule haben wir die Ordination eingerichtet und ab 8.30 fangen die Behandlungen an. Zu den vielen kranken Menschen, die aerztlich versorgt werden mussten, hatten wir noch mit Rivalitaeten zwischen verschiedenen Doerfern (Staemme) zu kaempfen. Unseren urspruenglichen Plan, eine Wasseranlage zu reparieren, mussten wir aufgeben. Tom und Siegi wurden zum Securityteam und ich wurde kurzfristig zum Pfleger ausgebildet.

Sonntag, November 11, 2007

Reise in den Busch



Nachdem wir Proviant fuer die beiden Teams besorgt haben, brechen wir fuer eine 4-5 stuendige Fahrt von Nouakchott in Richtung Boughe auf.
Bereits das orientalische Treiben am Markt, der Schmutz und Muell, die Hitze und das Chaos haben Siegi eine Breitseite verpasst. Zitat Siegi "des is a waunsinn" - gefolgt von heftigem Kopfschuetteln! Endlich raus aus der Stadt. Eine Afrikanische Frau mit ihrem Baby, die uns begleiten, sowie die abwechslungsreiche Landschaft wirken schliesslich beruhigend. Endlich treffen wir Isabella, Jasamin, Abudlai, Christian, Hans und Tom. Was fuer eine Begruessung!

Wir sind da!



Nach weiss Gott wieviel Stunden Flug sind wir um 6 uhr MEZ in Nouakchott, Mauretanien angekommen; das war's auch schon ... sonst ist nämlich kaum was "angekommen", sprich unser gepäck!! was soll's, wenn wir's geschickt anstellen, kommen wir auch mit 1 Unterhose eine woche über die Runden :-); nach einem gutem Frühstück (und einem stossgebet an gott "er möge uns das gepäck doch bitte schleungist nachschick) machen wir uns jetzt auf den Weg, um den vereinbarten zeitplan einzuhalten; ab jetzt werden keinen internetzugang haben und auch keine handyverbindung; bei der nächsten gelegenheit gibts ein update ...
So Gott will, inshallha!

Samstag, November 10, 2007

Zürich


Starker Regen, Wind und Schneefall ... die Frisur hält, dank eines für diese Reise besonders angepassten Haarschnitts! Nach mehrstündigem Aufenthalt am Flughafen, Hauptbahnhof, in diversen Zügen und Innenstadt gehts nun endlich Richtung Afrika. Die letzten europäischen Annehmlichkeiten (Bier, Porzellantoilette) wurden erfolgreich aufgesucht. Nun steht eine 10 stündige Reise bis nach Noakchott in Mauretanien an.
Liebe, herzliche grüsse an unsere Frauen und Kinder sowie an unsere Freunde, die zu Hause das hoffentlich mitverfolgen
Ein herzliches Grüzi aus der Schweiz
Satu und Siegi
ps: wer hat das skifahren gewonnen?

Mittwoch, November 07, 2007

Team



Nicht nur Häuptlinge, wir haben auch Indianer (bzw. Inder)!
Das ganze Team :
Expeditionsleiter:
Tom
Ärztliche Leitung:
Gregor
Ärzte:
Isabel, Jasamin, Karin
Adra:
Anita, Hans und Sylvie
Pfleger:
Christian und Martin
Navigator:
Fredi
Wasserteam:
Satu und Siegi

Dienstag, November 06, 2007

Samstag, November 03, 2007

Lets Go!

Die Gruppe ist heute nach Afrika aufgebrochen!
Viel Glück!
Wir sehen uns am 11.11 im Busch.

Donnerstag, September 27, 2007

Kofferpacken

"17 Koffer mit Medikamenten"!
Medikamente im Wert von ca. 53500.- Euro haben wir heute in 17 Reisekoffer verpackt.Es ist ein Wahnsinn, was ein jeder einzelner vom Team gesammelt hat!
EIN GROSSES "DANKESCHÖN" AN ALLE SPENDER!

Dienstag, Mai 08, 2007

Planung

Wir werden im November 2007 für 3 Wochen in Mauretanien folgendes Projekt durchführen:
Es werden je 2 Teams mit Ärzten, Pfleger und Helferlein in Dörfern unterwegs sein um Behandlugen durchzuführen.
In den letzten Jahren haben wir die Medikamente per Auto ins Einsatzgebiet gefahren.
Diesesmal werden wir fliegen, und daher müssen wir die Planung akribisch vorbereiten.
Medikamtenliste, Gepäcksliste, To-dolist,... wurden erstellt.
Schau ma amoi...!

Donnerstag, Mai 03, 2007

1.Afikatreffen 2007

Nach gut einem Jahr haben wir uns heute für die Hilfsexpedition 2007 mit den neuen Teilnehmer getroffen.
Es wurde geplant, Erfahrungen getauscht, Ziele gesteckt,...

Montag, April 24, 2006

Der Tag danach

Steh eigentlich noch total daneben,die Zeit des Verarbeitens beginnt.Bin sehr froh,Teil diese Projekts gewesen zu sein und viele sympatische Menschen kennengelernt zu haben.
Ich hoffe ihr verfolgt die Reise weiter unter www.afrikahilfe.at und dass ein wenig Mundpropaganda für diese Sache gemacht wird und somit ein paar Euros als Spende reinkommen!!!
Schöne Grüsse an die verbliebenen in Afrika und viel Erfolg,speziell an Tom der wirklich eine großartige Sache auf die Beine gestellt hat!!

Sonntag, April 23, 2006

Freu mich auf daheim


Gerhard ist ein sehr lustiger Typ,aber aufgrund des Sonnenbrandes ist er ganz schön fertig.Hoffentlich gehts den anderen besser nachdem sie noch dazu in der Hitze arbeiten müssen.
Wir sind verspätet in Casablanca gelandet und müssen unseren Plan in die Stadt zu fahren verwerfen.
Nach 6 Stunden Warterei fliegen wir um 15.00 nach München.
Leider,konnten wir die Tour mit den Ärzten nicht mitmachen da die Zeit zu kurz war,dennoch freue ich mich sehr auf mein Schatz und meine Boys.
Die Reise hört so auf wie begonnen-kein Schlaf,Nächte durchmachen..
Um 0.30 bin ich endlich in Thumersbach angekommen.

Samstag, April 22, 2006

Letzter Tag in Nouakchott


Es ist heute einer der wenigen Tagen die jeder zur freien Verfügung nützen kann.Für Gerhard und für mich ist es der letzte Tag in Mauretanien.Wir haben beschlossen an den Strand zu gehen um zu Fischen.Ich habe ein Dejavu Erlebnis(wie schon mal Indien mit Ernst und Mossi):es ist sehr windig und subjektiv sehr kühl-folgedessen schmiert sich keiner ein-Sonnenbrand lässt grüssen!!!
Heute werden wir nicht schlafen gehen,da unser Flug um 4.00 Uhr in der Früh von Nouakchott nach Casablanca geht.
Gegen 1.00 Uhr früh nehmen wir Abschied von den anderen.

Freitag, April 21, 2006

rackern,rackern rackern...

Gestern sind wir gegen Mitternacht zurückgekommen(nach Nouakchott)und heute schon wieder früh auf den Beinen.In den letzten 2 Tagen wo wir am Senegal waren,hatten die Ärzte viel zu tun(Operationen in Krankenhäusern...).Die ersten Frustreaktionen und Hilflosigkeit aufgrund des Elends machen sich bemerkbar.
Es wird wieder gearbeitet(Erste Hilfekoffer fertiggepackt,Container umgeschichtet...).
Die Afrikaner schauen uns zu und amüsieren sich wie die Weissen in der Hitze rackern und einen depperten Schwarzen auch schon überredet haben.
Nach der ganzen Arbeit haben wir uns endlich wieder eine Party verdient.Es ist schon unglaublich wieviel hochprozentiges wir in einem islamistischem Land mitnehmen konnten. Bei Kürbiskuchen und Wodka/Orange wird gefeiert.Fuchs Hans sorgt für musikalische Stimmung(Schifoahrn,....)

Donnerstag, April 20, 2006

Nützliches BWT Kopftuch


Die Nacht haben wir, die einen schlafend die anderen mückenbekämpfend im Freiem verbracht.Die Dörfer sind so wie wir Europäer uns Afrika vorstellen.Runde Lehmhütten mit Strohdach und schwarze Menschen gegen die ich wie ein Bleichgesicht wirke.Bewohner des Dorfes haben uns auf Ziegenmilch(Camelmilch??) und Pfefferminztee eingeladen.
Was macht ein Österreicher(Gerhard)wenn er unter Durchfall leidet und kein Toilettenpapier hat???Ganz einfach,er läuft fragend (Hände an den Körper gepresst,zusammengekneifter Po und Augen,immer wieder hockende Bewegung)durchs ganze Dorf und benützt danach ein BWT Kopftuch.
Hauptsache die Afrikaner hatten ihren Spass.

Mittwoch, April 19, 2006

Senegal

Anita, Fred, Gerhard, Oliver, Onkel Johann (ein älterer Herr aus Graz,zu Besuch bei ADRA)und ich sind um 07.00 zum Senegal aufgebrochen.Der Fluss Senegal ist die Grenze zwischen Mauritanien und Senegal.Die Zeller Ärzte werden während ihrer Ordination in die Dörfer mehr Hygiene predigen müssen. Dazu benötigt die hiesige Bevölkerung natürlich sauberes Wasser. Die Aufgabe dieser Tour ist es herauszufinden wie die jetzige Situation in den Dörfern am Fluss ist. Es kommt dort immer wieder zu Epidemien von Cholera, Duchfallerkrankungen,...
Anhand einer Checkliste erfragen wir die Einwohnerzahl,Zahl der Erkrankungen (Toten),ob es Brunnen oder eine andere Wasserquelle gibt,...
Die Checklisten werden auch von dem Ärzteteam geführt.Somit erstellen wir eine Statistik von ca. 40-45 Dörfer.
Nach auswerten dieser Checkliste wird in Österreich entschieden wer die von uns bereitgestellten Wasseraufbereitungsanlagen erhält.
Die erste Station ist Stadt Rosso,wir haben das Krankenhaus und Wasserwerk besichtigt und danach die einzelnen kleine Dörfer.
Es hat ca. 40°C Lufttemperatur und die Autofahrt ist sehr anstrengend.
Die Landschaft wechselt immer wieder zwischen Fluss,Steppe,Felder und Wüste.


Dienstag, April 18, 2006

Tag 1 in Nouakchott

Wir sind gestern von der Familie Obenaus(Hans,Sylvie,Anita ) sehr herzlich aufgenommem worden.ADRA ist die einzige Hilfsorganisation die in Mauritanien ganzjährlich stationiert ist und wird durch Hans und Sylvie seit 12 Jahren vertreten.Zum Ausruhen haben wir wenig Zeit,es werden Besprechungen durchgeführt,Gruppen eingeteilt,die Fahrzeuge ausgeräumt,...
Das Haus der Fam.Obenaus gleicht einer Lagerhalle.
Seit ich in Afrika bin habe ich immer wieder das Gefühl in Indien zu sein.
Nur der Müll in Nouakchott ist noch mehr als dort, aber der chaotische Verkehr, das bunte Treiben in den Märkten, die Hitze,... erinnert sehr an indische Verhältnisse.

Montag, April 17, 2006

Wir habens geschafft,sind in Nouakchott!!

Nun eins mal vorweg-ich bin sozusagen der Chef-Aufwecker.Wecke die gesamte Gruppe jeden Tag um 06.30 Uhr wobei wir nie vor 0.00-01.00 Uhr schlafen gehen.5 Ärzte und ein Auto voller Medizin und wer muss die Leute mit Kopfwehtabletten versoregn wegen dem Umtrunk-natürlich der Chef-Aufwecker!!
Nach einem schnellen Frühstück verlassen wir unser Camp und brechen Richtung marokanisch-mauretanische Grenze auf.Kurz vor der Grenze noch ein Cappuccino!! an der Tankstelle-wir waren verblüfft!!Beim Zoll bzw.bei der Ausreise lief alles sehr unkompliziert.Bis zur Grenze sind die Strassen sehr gut,danach 3km Niemandsland und Buckelpiste-also man kann sagen die Gegensätze zwischen Europa und Afrika sind klar.
Aber die Gegensätze zwischen Marokko und Mauretanien waren ein wahnsinn-dort ein relativ modernes Zollgebäude hier eine Zollblechhütte-jetzt wissen wir definitiv warum wir hier sind.Was sehr gut ist,dass wir eigentlich nie jemanden bestechen müssen nicht einmal in Mauretanien.
Ziemlich überrascht sind wir über den Zusatnd der Strasse Richtung Nouakchott, sie ist besser als alle Strassen die wir bisher fuhren-keine Spur von einer Piste-dies haben wir natürlich gleich ausgenützt und sind durchgefahren.
Die erste Dünne über die Strasse und ein Auto von uns ist steckengeblieben-ich sags euch ich bin mir vorgekommem wie ein Holländer in Österreich im Winter.
Also ich muss sagen die Landschaft ist voller Kontraste und wechselt im Minutentakt-von steppenartig,Dünen,heller Sand,dunkler Sand-einfach faszinierend!!
21.00 Uhr geschafft wir sind am Ziel!!
6000km in nicht einmal 9 Tagen einfach ein Wahnsinn!!